Wer in der Werkstatt arbeitet, hat im Alltag häufig mit ihnen zu tun: den Prüfingenieuren der Überwachungsorganisationen. Den wenigsten Kfz-Profis ist allerdings bewusst, welche hohen Anforderungen die Kollegen erfüllen müssen. Denn sie brauchen nicht nur zum Einstieg weitreichende Kenntnisse. Sie müssen darüber hinaus für permanente Weiterbildung und einen einwandfreien Lebenswandel sorgen. Schließlich erfüllen sie wie die Polizei hoheitliche Aufgaben, für die man auch als Mensch über jeden Zweifel erhaben sein muss.

Hohe Anforderungen
Die Voraussetzungen, um als Kfz-Prüfingenieur tätig zu sein, stehen in der Anlage 8 der StVZO, der Straßenverkehrszulassungsordnung.
„Unsere Prüfingenieure sind schon vor ihrer speziellen Ausbildung bei der FSP hoch qualifizierte Menschen,“ so Mitja Bartsch von der FSP. „Schließlich haben sie ein umfangreiches technisches Studium absolviert.“ Voraussetzung ist nämlich ein Hochschulabschluss in Maschinenbau, Fahrzeugtechnik oder Elektrotechnik.

Vom Mofa bis zum 40-Tonner
Dazu kommt, dass sie alle Führerscheine haben müssen, außer dem Personenbeförderungsschein. Denn schließlich machen Kfz-Prüfingenieure nach jeder Untersuchung mit dem Fahrzeug eine Probefahrt. Und dafür benötigen sie die entsprechende Berechtigung.
Auch die charakterliche Eignung ist gefordert. So wird vor dem Beginn der Ausbildung auch ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Auszug aus dem Fahreignungsregister verlangt. Ein volles Flensburger Punktekonto ist also kein guter Leumund.

Die Lizenz zum Prüfen
Die Ausbildung zum Prüfingenieur dauert mindestens 8 Monate und folgt einem anspruchsvollen Lehrplan. Nach der herausfordernden Abschlussprüfung wird ein Prüfingenieur von seiner anerkannten Überwachungsorganisation betraut und darf seinen wichtigen Beruf ausüben.
Um diese Betrauung zu erhalten, müssen Prüfingenieure regelmäßige Weiterbildungen absolvieren, deren Anrechenbarkeit zuvor von der technischen Leitung der jeweiligen Überwachungsorganisation geprüft und bestätigt wird.
Die technische Leitung hat auch ein Auge auf die Qualität im Prüfalltag und kontrolliert mit ganz unterschiedlichen Mitteln und Methoden, ob das richtige Prüfniveau eingehalten wird. Bei Abweichungen führt sie Gespräche mit dem jeweiligen Prüfingenieur und vereinbart entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung.
„So ist sichergestellt, dass unser FSP-Leitsatz -Mit Sicherheit mehr erreichen- sowohl für die Autofahrer, für die Werkstätten aber auch für unsere selbstständigen FSP Partner gilt.“ resümiert Mitja Bartsch.



Kfz-Prüfingenieur: eine interessante Perspektive für Ingenieure
Wer als Ingenieur auf eigenen Beinen stehen möchte, kann sich als Prüfingenieur selbstständig machen. Das ist eine sichere Existenzgrundlage.
Die Spezialisten von FSP aus der TÜV Rheinland Gruppe bieten für diese abwechslungsreiche Tätigkeit eine qualifizierte Ausbildung an. Sie ist eine hervorragende Grundlage zum Start in eine abwechslungsreiche und selbstbestimmte Zukunft mit dem starken Partner TÜV Rheinland an seiner Seite.
Die Ausbildung dauert acht Monate und bereitet die Teilnehmer perfekt auf die eigene Existenz vor. Und wer dann noch möchte, kann sich mit eigenen Angestellten, einer eigenen Prüfstelle oder mit einer Spezialisierung unternehmerisch weiterentwickeln.

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